Archiv für Mai 2010

Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen

Okay, ich nehme dann mal ein anderes Regal, weil nur Krimis ist ja auch langweilig. Diesmal ist es “Die Säulen der Erde” von Ken Follett. Ich habe das Buch seit ca. drei oder vier Jahren und habe es letztes Frühjahr mal versucht zu lesen, bin aber ehrlich gesagt irgendwo auf S. 200 hängen geblieben.

Ich weiß, dieser Roman wird immer noch als DER historische Roman schlechthin angesehen, aber ich glaube man merkt einfach, dass dieses Buch zwanzig Jahre alt ist. Es gibt mittlerweile sehr viele gute historische Romane, damals war das Genre noch nicht so beliebt, wie heute und ich habe in den letzten 15 Jahren einfach zu viele gute historische Schinken OHNE Längen gelesen.

Von vielen Freunden weiß ich, dass sie “Die Säulen der Erde” früher geliebt haben, aber heute nach nochmaligem Lesen ebenso empfinden wie ich. Trotzdem möchte ich es irgendwann noch mal mit diesem Roman probieren.

Mit diesem Posting bin ich auch endlich wieder up to date. Die letzten Tage hatte ich leider keine Zeit für das Blog.

Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.

Selbes Regal (nur Krimis übrigens), selber Regalboden… “Mord wirft lange Schatten” von Ann Granger. Das ist der 13. Fall von Michtell & Markby und ich habe bisher den ersten Band gelesen, den ich ehrlich gesagt, ziemlich schnarchig fand. Ich habe auch ein paar Bücher der Reihe. Ich kaufe sie eigentlich nur, wenn ich sie mal auf einem Grabbeltisch finde. Allerdings habe ich mir erst Freitag den 1. Band von Grangers neuer Reihe gekauft. :roll:

Schrecken Euch eigentlich Serien, die schon zig Teile haben, auch so ab? Ich bleibe lieber am Ball. Wenn ich direkt 10 Bände vor der Brust habe, werfe ich irgendwie schnell die Flinte ins Korn. Vielleicht deswegen der Versuch mit “Stadt, Land, Mord”, dem ersten Band mit Jesscia Campbell.

Hm… ihre historische Serie hat auch schon zwei Teile, die ehm… in meinem Regal subben. Ich glaube, ich widerspreche mir gerade selbst.

Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.

Ja ne, is klar. Gib mir doch mal das 8. Körnchen aus dem Päckchen Mehl. Gibt es wirklich Leute, die “DAS” Regal haben, sprich eins???? Der Einfachheit halber, drehe ich mich dann einfach mal mit meinem Schreibtischstuhl nach rechts. Okay, die Frage ist komplett doof – Welches Regal besteht denn nur aus einem Regalboden? Wieder aus Bequemlichkeit greife ich mir das 4. Buch aus dem 4. Regalboden von unten – Augenhöhe halt! ;-)

Dabei herausgekommen ist “Hotel Bosporus” von Esmahan Aykol und oh Wunder – das hab ich sogar gelesen. :mrgreen: Es ist der erste Roman um die deutsche Buchhändlerin  Kati Hirschel, die in Istanbul eine Krimibuchhandlung betreibt und selbst zur Detektivin wird. Ist schon sehr lange her, aber ich weiß noch, ich hab das Buch einfach köstlich gefunden. Kati ist toll und der Roman ist mit sehr viel Leichtigkeit geschrieben.

Da fällt mir glatt ein, ich kenne den aktuellen Band der Reihe noch gar nicht …

Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit

Es gabe viele Bücher in meiner Kindheit, aber an eines erinnere ich mich besonders. Kurz vor meinem 10. Geburtstag wünschte ich mir zu Weihnachten ein Klavier bzw. ich wünschte es mir schon seit dem Tag, als ich das erste Mal meine Finger auf die Klaviertasten einer lieben Freundin meiner Eltern gelegt habe. Nun ist ein Klavier nichts, was man mal eben kauft und meine Eltern haben auch einige Zeit gewartet, ob es nur eine Phase war. Tatsächlich habe ich ihnen vier Jahre in den Ohren gelegen.

Bei uns war es Brauch den Wunschzettel ans Christkind abends ans Kinderzimmerfenster zu legen und am nächsten Morgen war er weg und stattdessen lag irgendetwas Süßes da. Irgendwann relativ kurz vor Weihnachten (vielleicht eine Woche) lag abends, als ich in mein Zimmer kam, auf meinem Fensterbrett ein Päckchen. Es war die  Gesamtausgabe der Kinder von Bullerbü von Astrid Lindgren. Auf dem Päckchen lag ein kleines Stückchen Karton, auf dem mir das Christkind persönlich ( ;-) ) mitteilte, es würde sich um mein Klavier bemühen, aber es wisse noch nicht, ob es das schaffen würde.

Dieses kleine Stückchen Karton besitze ich immer noch. Es ist jetzt über 20 Jahre alt, aber man kann noch immer die Schrift (übrigens die von meinem Vater, wie ich heute weiß) lesen und es liegt in meiner Nachttischschublade bei meinen zahlreichen Lesezeichen.

Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

So wirklich richtig kaputt gelacht, habe ich mich das letzte mal bei “Jesus liebt mich” von David Safier. Es ist nicht gelogen, aber ich lag im Schlafzimmer, Schlafzimmertür zu, Wohnzimmertür zu, Fernseher im Wohnzimmer an, aber mein Freund Wolfgang hat mich trotzdem lachen gehört.

Grundsätzlich ist Humor aber eine sehr schwierige Sache. Was ich lustig finde, finden andere vielleicht total langweilig oder deplaziert. Wobei Safier schon sehr erfolgreich ist und somit wohl den Humor vieler Leser getroffen hat.

Ich finde ja auch immer es ist einfacher einen dramatischen Film, als eine richtig gute Komödie zu drehen. Humor kann doch schnell aufgesetzt, albern oder primitiiv wirken.

Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

Da muss ich nachdenken, denn in den letzten Jahren war ich eigentlich immer diejenige mit den Empfehlungen. Aber das letzte Buch, was ich mir wegen einer Empfehlung zugelegt habe war “Die Elementare von Calderon” von Jim Butcher. Das ist der erste Band der Codex Alera Serie und bei mir im Forum haben sich einige Mädels förmlich überschlagen wegen dieser Reihe.

Das Buch habe ich zwar noch nicht gelesen, liegt aber ganz weit oben auf meinem SUB.

Hier mal der Klappentext:

Alle Einwohner Aleras können Magie wirken und die mächtigen Geister der sechs Elemente zu Hilfe rufen – nur der junge Tavi nicht. Doch als Intrigen und Bügerkrieg das Reich zerreißen und die bösartigen, nichtmenschlichen Marat die Grenzen von Alera überschreiten, ruhen alle Hoffnungen auf Tavis Schultern. Denn nur wenn der junge Mann nicht seinen Mut und seine Entschlossenheit verliert, haben seine Familie und alle, die Tavi liebt, eine Chance zu überleben …

Das Königreich Alera ist in Gefahr – von außen durch barbarische Invasoren, die seine Grenzen bedrängen, und von innen durch einen hochrangigen Verräter in den eigenen Reihen. Wie gut, dass sich seine Bewohner auf die Macht der Elementare verlassen können, die über die Elemente Wasser, Erde, Luft, Feuer, Holz und Metall herrschen. Doch wie fest ist die Verbindung zwischen Menschen und Elementaren wirklich …?

Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Da muss ich schlicht und einfach passen. Mir fällt nicht mal ein Buch ein, was ich mal richtig toll gefunden habe und heute nicht mehr ganz so doll mag. Tut mir leid – heute wenig input. ;-)

Oreo Cupcakes

(zum Vergrößern bitte klicken)

Endlich hab ich das mit den Tüllen geschnallt bzw. endlich habe ich die richtige Größe und dann geht das mit dem Topping plötzlich ganz easy. So sehen die Cupcakes jedenfalls wirklich aus wie Cupcakes.

Das Rezept stammt übrigens aus dem Dr. Oetker Cupcakes Buch. Der Teig war wirklich klasse. Ganz fluffig (durch das geschlagene Eiweiß) und das Topping ist auch nicht ganz so mächtig, weil es nur aus ganz wenig Butter, dafür aber aus Frischkäse und der Füllung der Oreo-Kekse besteht. Außerdem ist es glücklicherweise mal wieder eines der Rezepte ohne rohes Eiweiß für die Creme. Manche Cupcake Bücher bestehen zu 80% aus Rezepten, wo man rohes Eiweiß für das Topping verwenden muss und ich bin da irgendwie gar kein Freund von. Sicherlich ist die Gefahr von Salmonellen bei frischen Eiern und vor allen Dingen sorgfältigem sauberem Gebrauch verschwindend gering, aber mir reicht schon allein der Gedanke.

So – ich geh jetzt essen. :mrgreen:

Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/deiner Lieblingsautorin

Man sollte ja meinen, dass deckt sich mit Tag 3 (Lieblingsbuch). Das tut es natürlich auch, denn sowohl Gabaldon, als auch Margareth George, Bernard Cornwell und Marion Zimmer Bradley gehören zu meinen Lieblingsautoren. Dennoch gibts durchaus Lieblingsautoren, deren Bücher man herbeisehnt, die dann aber nicht unbedingt zu den absoluten Lieblingsbüchern zählen.

Dazu zählen für mich die Grand County Serie von Karin Slaughter, die Reihe um den Women’s Murderclub von James Patterson, sämtliche Romane von Kerstin Gier und Meg Cabot, sowie die Shopoholic Reihe von Sophie Kinsella. Wenn da etwas Neues erscheint, lese ich es in der Regel sofort.

Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast

Zu dieser Frage habe ich die letzten Tage mal recherchiert. Ich wusste, es war ein Schneiderbuch in Schreibschrift und irgendwas mit einer Maus. Und jetzt hab ich es gefunden: “Die Reise mit der Pfeffermaus” von Herma Kennel. Ich hab allerdings keinen Schimmer mehr, worum es geht oder wie mir das Buch gefallen hat.

Es gibt dazu auch ein sehr bescheuertes Bild, wie ich mit 6 Jahren auf dem Balkon sitze mit einer riesenhaften Sonnenbrille (schneeweißes Gestell). Ich versinke förmlich in einem riesigen Liegestuhl, aber auch in dem Buch. :-D Ich glaube nicht, dass ich überhaupt etwas von dem Fotografen bemerkt habe. Das Foto ist in irgendeinem Album. Wenn ich es noch finde, reiche ich es nach.

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