Archiv für Juni 2010
Nie wieder gekaufte Marmelade …
Gestern habe ich zum ersten Mal überhaupt Marmelade gekocht. Wir haben bei Weltbild momentan ein Set mit Rezeptbuch und vier sehr niedlichen Dr. Oetker Einmachgläsern. Ausgesucht habe ich mir eine Mandarinen-Orangensaft Marmelade. Bei dem Wetter kann ja was Frisches nicht schaden.
Obwohl ich aus unerfindlichen Gründen die doppelte Menge an O-Saft genommen habe (1L anstatt 500ml), ist die Marmelade fest geworden und sie schmeckt einfach himmlisch. Vermutlich wegen dem mehr an O-Saft noch viel fruchtiger.
Marmelade kochen ist übrigens wirklich kinderleicht und ich glaube, ich werde nie wieder fertige Marmelade kaufen. Ich habe gestern 4 kleine und 2 große Gläser füllen können. Es schmeckt also nicht nur viel besser, sondern man spart auch eine Menge Geld.
Als nächstes werde ich mich mal an Brombeeren wagen. Irgendwas mit Vanille oder Birne oder so ….
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Da fällt mir spontan “Die Wolke” von Gudrun Pausewang ein. Das hab ich glaube ich in der 6. oder 7. Klasse gelesen und ich fand es einfach grauenhaft und schrecklich. Ich frage mich, warum man 13jährige Kinder mit so was quälen muss. Das Buch schürrt einfach nur Angst und die meisten Lehrer können mit dem eigentlich Thema überhaupt nicht kritisch umgehen. Außerdem ist es schlecht geschrieben, voller Stereotypen und gängiger Klischees.
Damals Ende der 80er musste man wohl zu diesem Thema was lesen. Ich hoffe, die Schulkinder werden davon heute verschont.
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Da muss ich jetzt eigentlich passen, denn ich habe mich während meiner ganzen Schulzeit standhaft geweigert vorgeschriebene Lektüre zu lesen. Ich habe im Unterricht immer gut aufgepasst und deswegen hatte ich keine Schwierigkeiten später vernünftige Klausuren zu schreiben. Legendär das Gesicht meines Deutsch-LK Lehrers nach meiner Klausur über Effi Briest von Theodor Fontane (Note: 1
), als ich ihm (natürlich nach der Notenvergabe) erzählt habe, dass ich das Buch nicht gelesen habe.
Leider war mir diese überbordene Intelligenz in anderen Fächern nicht gegeben!
Allerdings habe ich die Effi später noch mal freiwillig gelesen. Ebenso “Das Parfum” von Patrick Süskind und “Schlafes Bruder” von Robert Schneider und die fand ich alle ziemlich gut. Ich muss da auch mal meinen Deutschlehrer loben, der uns Gott sei Dank nicht mit den alten Schinken von Goethe und Konsorten gequält hat. Sicherlich gehören die großen Klassiker zu unserer Kultur und ich habe einige auch mit Spaß später für mich gelesen, aber es gibt auch so viele gute und anspruchsvolle neue Literatur, die in der Schule eine Chance verdienen.
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Wer hat eigentlich gesagt, dass es 31 Tage direkt hintereinander sein müssen?
Ich hab grad hinter den Kulissen sehr viel mit der Bücherkisten-Homepage zu tun und außerdem ist WM. Bisher habe ich erst zwei Spiele verpasst und das auch nur, weil ich arbeiten musste. Ansonsten gibts hier WM satt!
und da muss das Blog schon mal warten.
Aber zurück zum Thema. Bei meinem imensen SUB (Stapel ungelesener Bücher) gibt es einige Bücher, die ich eigentlich total gerne lesen möchte und die dort auch schon seit einigen Jahren vor sich hin schlummern. Aber vor allen Dingen betrifft das wohl “Der Herr der Ringe” von J.R.R. Tolkien.
Ich habe das Buch bestimmt schon 12 Jahre, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen und in den letzten Jahren wird es immer schwieriger, weil ich mir eigentlich für das Buch besonders viel Zeit lassen möchte. Die Gelegenheit ergäbe sich dazu eigentlich eher im Sommer, aber meine ziegelsteingroße (und schwere) Ausgabe eignet sich nicht grad zum Lesen auf dem Balkon. Im Herbst habe ich das Buch schon zweimal begonnen, es dann aber mangels Zeit immer abgebrochen. Es ist eben auch kein Buch, das man überall mit hin schleppen kann, zumal mir meine rote Ausgabe dazu auch zu schade ist.
So wartet es leider immer noch, obwohl ich z.B. den Hobbit bestimmt schon fünf Mal gelesen habe und ihn einfach wunderbar finde. Die bisher gelesenen 150 Seiten HDR haben mir ebenfalls sehr sehr gut gefallen, obwohl dem Buch ja immer eine langweilige Anfangsphase nachgesagt wird. Kann ich ehrlich gesagt überhaupt nicht verstehen. Ich könnte stundenlang lesen, wie die Hobbits aussehen und was sie so im Alltag treiben.
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
![51A3VA45W9L._SL160_[1]](http://www.steffis-buecherkiste.de/orchardhouse/wp-content/51A3VA45W9L._SL160_1.jpg)
Wie ihr seht habe ich für diese Frage 9 Tage gebraucht!
Aber es dauert auch ein Weilchen bis man ca. 2500 Bücher nach dem besten Cover durchforstet hat. Ich habe relativ viele Bücher entdeckt, die ein außergewöhnlich schönes Cover haben. Mir gefallen zum Beispiel sehr die Cover der gebundenen hisorischen Romane von Rebecca Gablé oder Ken Follett. Überhaupt hat Luebbe ein Händchen für schöne Cover, wenn es um historisches geht.
Mir gefallen auch oft die Cover der christlichen Romane von Francke und Gerth. Die haben dort ein sehr gutes Auge für Farben und Atmosphäre. Und bis auf wenige Ausnahmen sind auch die Cover des Lyx Verlages immer eine Augenweide. Hinzu kommen die in letzter Zeit auffallend kreativen Cover bei Jugendbüchern. Z.B. “Rubinrot” von Kerstin Gier, “Splitterherz” von Bettina Belitz oder auch besonders “Die Tribute von Panem” von Suzanne Collins.
Meine Lieblingscover sind jedoch die englischen illustrierten Ausgaben von “Der Herr der Ringe” und “Der kleine Hobbit” und meine deutsche rote Ausgabe, die ich mir irgendwann mal in den 90ern für damals noch 80 DM geleistet habe und für die man lange Zeit einen ordentlichen Preis bei ebay erzielen konnte, weil es keine schöne Ausgabe der alten Carroux Übersetzung mehr gab. Mittlerweile gibt es wieder eine rote Ausgabe mit der alten Übersetzung, aber ich finde meine Ausgabe trotzdem schöner.
Bei allen drei Büchern muss man jedoch eigentlich das Gesamte sehen. Die englischen Ausgaben sind einfach Kunstwerke für sich mit wunderschönen Zeichnungen von Alan Lee. Mit der Gesamtausgabe von “Lord of the rings” lassen sich im Übrigen auch wunderbar Einbrecher erschlagen. Das Ding wiegt glaube ich 10 kg.
Die deutsche Ausgabe ist nicht ganz so schwer und schwer (viel dünneres Papier), aber ebenso schön. Das rot zieht sich durch das ganze Buch und auch die Seitenränder sind rot eingefärbt.



