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Dark Canopy von Jennifer Benkau

45 von 524 Seiten (8.59%)

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Fremde Erde von Jhumpa Lahiri

60 von 304 Seiten (19.74%)

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Archiv für die Kategorie „Lesestoff“

Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???

Hm… ich frage mich gerade, wie das gemeint ist. Ein Buch, das es nicht wert war verfilmt zu werden? Da gibts sicher ne Menge von, aber da fällt mir spontan kein Beispiel ein. Oder ein Buch, was einfach total schlecht verfilmt wurde?

Da fällt mir dann als erstes “Die Nebel von Avalon” von Marion Zimmer Bradley ein. GRRR…. :motz: Ich hatte mich sehr auf die Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher gefreut. Zumal ein TV-Zweiteiler auch mehr Raum ließ, als ein Kinofilm. Und dann spielte auch noch Julianna Margulies, die ich für eine ungemein talentierte Schauspielerin halte, die Hauptrolle. Tja… und dann kam trotzdem dieser Mist dabei raus.

Burgen aus Pappmaché, der reizloseste Arthus der Menschheitsgeschichte (Michael Vartan fand ich schon in “Alias” langweilig) und der ganze Zauber irgendwie dahin. Die Priesterinnen auf Avalon sind merkwürdige Frauen mit komischen Glatzen und Zöpfen und dann diese Disco-Schminke bei Morgause. Gruselig!

Und es wird bestimmt nicht noch mal verfilmt. :-?

Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!

Zum Glück wurde “Der Herr der Ringe” verfilmt. Peter Jackson for president – jawohl! :mrgreen: Zum Glück hat man aus “Fackeln im Sturm” eine Mini-Serie gemacht. Zum Glück gibt es die BBC, die andauernd super gute Jane Austen Filme macht. Zum Glück hat jemand Megan Fellows vor die Kamera geschleift und sie Anne Shirley in “Anne auf Green Gables” spielen lassen. Zum Glück gibts zwischendurch noch Filmemacher in den USA, die Klassiker wie “Betty und ihre Schwestern” drehen und glücklicherweise ging Winona Ryders Karriere erst Jahre später den Bach runter. Zum Glück hat man “Abbitte” verfilmt, denn die Sexszene am Bücherregal ist echt yummi. Zum Glück hat man aus “Die Dornenvögel” eine Mini-Serie gemacht, denn das Buch war lahm. Zum Glück spielt Meryl Streep gleich in mehreren Romanverfilmungen abgöttisch gut (Familiensache, Der Teufel trägt Prada, Julie und Julia, etc.). Zum Glück …. (Stunden später).

Und hoffentlich kommen die endlich mal in die Hufe und lassen Peter Jackson den Hobbit verfilmen. MEINE GÜTE NOCHMAL! :roll: :motz:

Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist

Man, die schwierigen Fragen drubbeln sich am Schluss. Da stellt sich erstmal die Frage, was so ein Ideal überhaupt ist. Ich hege einen ziemlich Groll gegenüber perfekten Menschen. Egal ob im Buch oder im wirklichen Leben. Es gibt nämlich keine perfekten Menschen und wenn Leute so tun, ja, dann tun sie halt nur so. So was finde ich ermüdend!

Ich mag also Figuren, die sich auch in Romanen “echt” anfühlen. Die reden wie richtige Menschen, fühlen wie richtige Menschen, Fehler machen wie richtige Menschen. Ich finde allerdings, dass man die Figuren dabei nicht für sich betrachten kann. Die Glaubwürdigkeit lebt ja auch davon, ob die Handlung stimmig ist und ob sich z.B. Dialoge natürlich lesen.

Tja und ich bin jetzt grad selber überrascht, dass dies besonders bei Diana Gabaldon so ist, obwohl ich bei ihrer Highland-Saga ein bisschen stecken geblieben bin. Sämtliche Figuren wirken bei ihr sehr lebensecht. Sie können über sich selbst lachen, stehen für andere ein und treffen unbequeme Entscheidungen. Und ihre Dialoge sind einfach toll! Außerdem haben sie alle auch ihre dunklen Momente. Soll mir doch mal jemand einen Menschen zeigen, der immer gerecht, gütig, glücklich und liebevoll ist.

Es gibt natürlich noch sehr viele andere Figuren, die ich glaubwürdig finde. Zum Beispiel kürzlich erst Neya aus “Die Heilerin” von Janice Hardy. Und das könnte ich jetzt noch lange weiterführen.

Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest

Da ich das Blog ein bisschen habe schleifen lassen, gibt es heute zwei Tage. Die Frage finde ich wiederum ziemlich einfach, weil es gibt einen Haufen Bücher, die ich meinen Kindern vorlesen würde. Aber da wir wohl nicht bis nächste Woche hier sitzen wollen, würde ich sagen, ich beschränke mich einfach mal auf Astrid Lindgren.

Das Tolle an dieser Autorin ist, dass sie sowohl für Mädchen, als auch für Jungen zu empfehlen ist. Natürlich gibts eher Mädchenbücher (Madita) und eher Jungsbücher (Karlsson vom Dach), aber die meisten Bücher sind doch für beide geeignet. Ich finde einfach, wenn jemand Pippi Langstrumpf nicht kennt oder nie mit Michel Männchen geschnitzt hat, dann fehlt ihm etwas.

Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt

Öhm… 8-O das find ich jetzt irgendwie schwer. Ich glaube, man entdeckt an verschiedenen Figuren immer mal wieder Charaktereigenschaften, die man sich selbst auch zuschreiben würde. Oder es gibt Situationen, wo ich sage… jau, dem hätte ich jetzt auch eine gelangt. ;-) Aber eine Figur, die weitesgehend so ist, wie ich, da fällt mir nichts ein. Ich glaube, da wird auch eher andersrum ein Schuh draus. Mich haben sicherlich diverse Figuren in meiner Kindheit und Jugend geprägt und mich vielleicht nicht zu dem gemacht, was ich bin, aber mich doch zumindest geprägt.

Anne Shirley hat mich gelehrt, dass man nicht wunderlich ist, wenn man seine Fantasie benutzt und sein Herz auf der Zunge trägt. Ich sage immer das, was ich denke. Deswegen stehen hier auch so viele benutzte Fettnäpfchen rum. :-? Und so gibt es sicherlich noch einige andere Beispiele.

Ich denke aber, es gibt keine Figur, die so ist wie ich. So was merkwürdiges wie mich, können sich nur meine Eltern einfallen lassen! :-P

Janice Hardy und Jim Butcher

Es tut mir leid, dass ich das Blog in der letzten Woche so vernachlässigt habe, aber vermutlich haben meine Leser ebenfalls alle unter der Hitze gelitten und sehen es mir nach. Das mein Schreibtisch vor einer bodentiefen Fensterfront steht, tut sein Übriges. Mir kommt gerade die Vision, wie mich jemand auf ein Backblech schiebt, mich mit einer leckeren Sauce einpinselt und dann den Lamellenvorhang zurückzieht. Doch, irgendwie hatte mein Schreibtisch etwas von einem Backofen in den letzten Tagen. Zweifellos.

Aber zurück zum Thema. Der Juli ist jetzt ca. 2 Wochen alt und oh Wunder, ich habe es doch tatsächlich geschafft bereits die erste Station von Soleils Fantasy Challenge abzuhaken. Ich habe mit “Die Heilerin” von Janice Hardy die Kategorie “Dark Fantasy” abgedeckt. Rezi dazu gibts hier auf der Bücherkiste. Mir hat das Buch außergewöhnlich gut gefallen und es war auch tatsächlich düsterer als gedacht. Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf den zweiten Band. Den gibts glücklicherweise schon im Herbst. Juchhe!

Aber das ist noch nicht alles. Ich bin sogar schon meinem beim zweiten Buch! 8-O Gestern habe ich “Die Elementare von Calderon” von Jim Butcher angefangen. Das ist der erste Band der Codex Alera Reihe und passt in die Kategorie “Heroische Fantasy”. Ich hab jetzt ca. 50 Seiten und mir gefällt es sehr gut, auch wenn ich irgendwie nicht erwartet hatte, eine etwas römisch geprägte Welt vor mr zu finden. Die Namen klingen recht römisch, woran ich mich erst gewöhnen muss.  Aber die Sache mit den Elementaren fängt schon sehr interessant an und auf den ersten 50 Seiten ging es auch gleich gut los. Keine lange Einführung, direkt Spannung in Tüten. ;-)

Mit den 608 Seiten werde ich aber sicherlich etwas länger beschäftigt sein, weil ich momentan auch noch ein paar Bücher für den LoveLetter am Wickel habe. Außerdem habe ich grad abends nicht immer Lust auf so einen dicken Schinken und greife dann lieber nach etwas anderem. Aber wer weiß, vielleicht ist das Buch so spannend, dass es mich am Wochenende nicht mehr loslässt.

Übrigens werde ich meine Leseliste für die Challenge das Jahr über bearbeiten. Bücher, die ich gelesen habe, werde ich grau färben.

Modebewusster Augensammler …

Bin in den letzten Zügen vom Augensammler und was muss ich lesen? Ein Kollege und Freund der Hauptfigur trägt ein Depeche Mode T-Shirt. Der Fitzek hat Ahnung von Klamotten und Musik! :mrgreen: :mrgreen:

Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast

Die Frage kann ich leider nicht beantworten, weil noch keiner erstaunt in mein Bücherregal gegriffen hat, um mir zu sagen…. Steffi, für den Tolstoi bist Du aber zu blöd. ;-)

Verwunderung ernte ich manchmal, wenn ich einen Nackenbeißer oder einen meiner Vampirromane kaufe. Meine Mutter hat vor Jahren mal die Augenbrauen hochgezogen und mich gefragt, was ich denn da für einen scheiß lese. Da hatte ich gerade einen Cora Historical am Wickel! :mrgreen: Allerdings muss die selber aufpassen. Die Frau wollte nie einen Krimi lesen und dann hab ich ihr letztes Jahr mal ein Buch von Karin Slaughter gegeben und jetzt wird sie schön ösig, wenn ich ihr den neuesten Patterson, Slaughter, Fitzek, etc. nicht als erstes gebe. ;-)

Auch vom Cheffe gibts immer ein neckendes Grinsen, wenn ich mal wieder mit einem paranormalen Liebesroman zur Kasse komme, aber über so was stehe ich. Ich finde man sollte sich für seinen Lesestoff nicht schämen müssen.Im Gegenzug sollte man aber auch nicht mit stolzgeschwellter Brust durch die Gegend laufen, wenn man mal einen Klassiker gelesen hat.

Leser steckt man gerne in bequeme Schubladen. Aber ich bin immer der festen Überzeugung, dass sich die Freude an anspruchvsoller Literatur und reiner Unterhaltung nicht ausschließen muss. Ich mag halt beides und wenn man dazu steht, nimmt man den meisten Leuten von vornherein den Wind aus den Segeln.

Aber eigentlich schweife ich gerade ab …

Sich selber austricksen …

Gestern abend wollte ich nur noch kurz ein zwei Seiten lesen (weil es war schon ca. 2 Uhr), also habe ich bewusst nicht zu meinem momentanen Buch “Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe” gegriffen, weil ich weiß, da kann ich ohnehin nicht aufhören. Also hab ich mir den frisch erstandenen Augensammler von Sebastian Fitzek mit ins Bett genommen. HMPF – um halb vier hab ich das Licht ausgemacht! :motz:

Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat

Ich habe da ganz bewusst mal kleine Geschenkbüchlein mit Sprüchen ignoriert. Die haben ja selten mehr als eine handvoll Seiten. Aber in Romanform dürfte das “Cosi fan tutte” von Alan Bennett sein. Übrigens ein ganz wundervolles Buch.

Ich hab auch irgendwo noch ein Buch von Djuna Barnes mit etwas mehr als 70 Seiten, aber das find ich grad irgendwie nicht.

Beide Bücher sind übrigens vom Verlag Wagenbach. Das sind die mit den wunderschönen kleinen knallroten in Leinen gebundenen Büchern.

Die sind zwar unglaublich teuer für eine Stunde Lesespaß, aber wer noch nie einen dieser Handschmeichler berührt hat, der hat wirklich was verpasst. Wagenbach hat durchaus ein eher anspruchsvolles Programm (Djuna Barnes liest man nicht mal eben so weg), aber gerade Alan Bennett zeigt, wie gut dieser Spagat aus Unterhaltung und Anspruch funktioniert.

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