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Start der Avalon Challenge
Gerade eben erschien im Diana Verlag mit “Das Schwert von Avalon” ein neuer Avalon Band, den die Autorin Diana L. Paxson nach Motiven von Marion Zimmer Bradley veröffentlicht. Zimmer Bradley ist mittlerweile seit 11 Jahren tot und doch entdecken noch immer viele neue Leser ihre einzigartigen Fantasybücher, besonders “Die Nebel von Avalon”.
Da ich die Bücher selber gerne noch mal lesen möchte (bzw. mir zwischendrin noch einige Bücher fehlen), würde ich gerne die Chance nutzen und eine Avalon Challenge veranstalten. Was das bedeutet, ist schnell erklärt. Wir lesen uns durch sämtliche 8 bisher erschienenden Bände der Serie.
chronologische Reihenfolge
1. Das Licht von Atlantis
2. Die Ahnen von Avalon
3. Das Schwert von Avalon
4. Die Hüterin von Avalon
5. Die Wälder von Avalon
6. Die Herriin von Avalon
7. Die Priesterin von Avalon
8. Die Nebel von Avalon
Hinweise zur Reihenfolge: “Das Licht von Atlantis” wird auf vielen Seiten nicht als Teil der Avalon Saga angesehen. Tatsächlich schlägt sie jedoch die Brücke zum Rest der Serie. “Die Ahnen von Avalon” lehnt sich zum Beispiel an die Geschehnisse von “Das Licht von Atlantis” an. Man kann natürlich auch direkt mit dem Highlight “Die Nebel von Avalon” beginnen und die Serie dann von hinten aufrollen. Das kann jeder für sich entscheiden. Ich stelle es mir jedoch sehr interessant vor die Serie einmal chronologisch zu lesen, um die kleinen Anleihen und Verbindungen besser zu verstehen.
Die Challenge startet ab sofort und wird bis Ende 2011 gehen. Der Einstieg in die Challenge ist jederzeit möglich, weswegen es bis Ende des Jahres auch eine kleine Vorlaufzeit gibt und die Challenge deswegen länger als ein Jahr dauern wird. Da ich weiß, dass viele bereits an anderen Challenges teilnehmen, möchte ich Euch allen genug Zeit geben, damit eine weitere Challenge nicht in Stress ausartet.
Wer teilnehmen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar unter diesem Artikel. Es gibt keine besonderen Vorraussetzungen, um an dieser Challenge teilzunehmen. Wer ein Blog hat, der stellt bitte die Challenge kurz vor und berichtet auch während der Challenge wie es so läuft. Ihr könnt auch das obige Banner benutzen. Wer allerdings kein Blog hat, kann natürlich trotzdem mitmachen und kann mir entweder jeden Monat eine Email schicken oder das Forum von buecher-challenges.de nutzen, wo ich noch einen Bereich für uns einrichten werde.
Ich würde mich über viele Teilnehmer freuen und wünsche uns allen viel Spaß! Nach dieser Challenge, können wir die Nebel vor der Apfelinsel bestimmt genauso gut teilen wie Morgaine!
Teilnehmerliste:
Isabell – Tigerle’s Buchsucht
Melli – Mellis Blog-Welt
Olaf – Forum und Lovelybooks
Steffi – Orchardhouse
Tempelmaus – TeM’s Bücher-Welt
Nerolaan - Nerolaans Blog
Zuwachs August #3
Marion Zimmer Bradley: Das Schwertvon Avalon
Candace Bushnell: The Carrie Diaries
Der Bushnell sieht einfach suuuuper schön aus. Ein goldenes leuchtendes großes TB. Wenn man das auf dem Tisch liegen hat, braucht man keine Lampe!
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Ich muss gestehen, diese Frage ist sehr schwierig, denn ich habe doch eine Reihe von Büchern, die ich mehrfach gelesen habe oder die aus diversen Gründen einen besonderen Stellenwert in meinem Leben haben. Von daher ist es mir auch unmöglich ein Buch herauszupicken – es sind vier.
Da wäre einmal “Feuer und Stein” von Diana Gabaldon. Eines der Bücher, die ich wohl am häufigsten gelesen habe (das letzte Mal 2009) und wahrscheinlich auch immer wieder lesen werde. Abgebildet ist hier übrigens absichtlich eine uralte gebundene Ausgabe aus dem Bertelsmann Club, denn das war meine erste Ausgabe dieses Romans (mittlerweile besitze ich vier verschiedene).
Ich habe dieses Buch durch Zufall endeckt. Eigentlich hat mich weder Cover noch Klappentext angesprochen und als ich die Serie begann, gab es auch zumindest schon den zweiten Band (ich hab mich also wirklich lange gewehrt), aber ich stand eines Tages in unserer Bertelsmann Club Filiale bei den historischen Romanen und wurde schließlich von einer fast hyperventilierenden Kundin (ja Kundin, keine Verkäuferin) dazu genötigt doch unbedingt mal diesen Roman zu lesen. Der sei ja dermaßen gut. Damals war ich glaube ich 19 oder 20 oder so und ich weiß nicht mehr wieso, aber ich nahm das Buch und kaufte es.
Nicht nur, das ich natürlich wie Millionen von anderen Lesern der Geschichte um Jamie und Claire verfallen bin, es hat auch ansonsten einiges in meinem Leben geändert. Ende der 90er Jahre war das Internet bei weitem nicht das, was es heute ist. Private Homepages, Foren, etc. waren etwas besonderes und kaum zu finden. Ich hatte aber das Bedürfnis mich speziell mit Gabaldon-Fans auszutauschen und gründete daraufin das Gabaldon Forum. Das Forum lag damals beim Forenanbieter Parsimony und wuchs wirklich rasant. Aus irgendeinem Grund zog es eine bestimmte Spezies Mensch an, was das Forum zu einem besonders heimeligen Platz gemacht hat. Jetzt, nach über 10 Jahren ist das Forum längst umgezogen und läuft auf meinem eigenen Webspace. Natürlich sind auch einige Mitglieder nicht mehr dabei, dafür aber neue dazugekommen. Aber es sind langjährige Freundschaften daraus entstanden und ohne Gabaldonforum gäbe es womöglich auch keine Bücherkiste, weil ich einfach nicht die entsprechenden Leute und Kontakte gefunden hätte, die mich in meinem Vorhaben immer bestärkt haben. Von daher ja, ich denke “Feuer und Stein” hat den Lieblingsbuch-Platz verdient.
“Ich, Heinrich VIII.” von Margaret George habe ich gelesen, als ich 16 Jahre alt war. Ich hatte schon davor ein paar historische Romane gelesen (Der Medicus, etc.), aber dieser Roman hat mich wohl endgültig zum Fan von historischen Romanen gemacht. Ich war von diesem 1200 Schinken damals komplett beeindruckt (und bin es heute noch). Man muss als Autorin schon einiges auf dem Kasten haben, um den Mann, der einige seiner Ehefrauen hat köpfen lassen menschlich wirken zu lassen. Ich gestehe, zumindest im Buch konnte ich nachvollziehen, wieso z.B. Anne Boleyn aufs Schafott musste. Ich hab natürlich nicht da gesessen, mit dem Buch in der Hand und gedacht: “Yeeha – endlich isse tot”, aber ich habe verstanden, wieso er so gehandelt hat. Damals fing definitiv meine Liebe zur englischen Geschichte an. Vermutlich habe ich auch deswegen angefangen Geschichte zu studieren. Die tausenden Schulstunden über den Nationalsozialismus waren sicher nicht dran schuld.
![51Z4MH00NTL._SL160_[1]](http://www.steffis-buecherkiste.de/orchardhouse/wp-content/51Z4MH00NTL._SL160_1.jpg)
Die beiden letzten beiden Bücher sind “Die Nebel von Avalon” von Marion Zimmer Bradley und “Der Winterkönig” von Bernard Cornwell. Beides sind Romane über den legendären König Arthus, aber komplett unterschiedliche Interpretationen. Zimmer Bradley habe ich als Teenager gelesen und geliebt. Ich war komplett fasziniert von dem Thema, habe Sachbücher über Kelten, Mythologie, Arthus, etc. gelesen. Cornwells Trilogie habe ich später entdeckt und ich muss sagen, es ist die beste Arthus-Saga, die ich jemals gelesen habe. Sie ist im Gegensatz zu Zimmer Bradley eher historisch sachlich ohne diesesn ganzen Avalon-Klimmbimm, mit dem viele ja nichts anfangen können. Die Reihe war teilweise so herrlich gegen den Strich gebürstet. Merlin ist ein alter kauziger Typ mit dem trockenstem Humor, der mir jemals in einem historischen Roman untergekommen ist und der Schönling Lanzelot ist einfach nur ein Verzeihung … blöder Arsch und überhaupt nicht edelmütig. Nach der Cornwell Trilogie bin ich mit meinem Freund nach Südengland und habe mir Tintagel angeschaut. Leider mussten wir damals die Reise verkürzen, weswegen wir es nicht mehr nach Glastonbury geschafft haben. Aber irgendwann mal …
Was ich letztlich interessant finde – alles sind weitesgehend historische Romane, von denen ich gerade in den letzten Jahren immer weniger gelesen habe. Darüber muss ich jetzt mal genauer nachdenken!


