Artikel-Schlagworte: „Plötzlich Shakespeare“
David Safier: Plötzlich Shakespeare (Alternativtitel: “Plötzlich und sofort zu lesen”)
Tja – das ist jetzt alles irgendwie ganz übel. Momentan lese ich nämlich noch an “Splitterherz” und an dem großartigen “Heaven – Stadt der Feen” von Christoph Marzi, aber dann klingelte heute morgen der Postbote und brachte mir den neuen Safier und hm…jetzt hab ich von dem schon 50 Seiten gelesen. *schäm* Dabei sind meine anderen zwei Bücher auch sehr gut, aber auf den Safier freue ich mich schon, seitdem ich ihn vor Monaten bei amazon entdeckt hatte:
Wenn ein Mann und eine Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt, in den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert. Wir schreiben das Jahr 1594, und der Mann heißt William Shakespeare. Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausfindet, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Der Barde hat zwar „Romeo und Julia“ geschrieben, aber von der wahren Liebe versteht er noch weniger als Rosa. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.
Mich würde ja mal interessieren, wie Ihr das macht, wenn ein lang ersehntes Buch bei Euch eintrudelt. Lasst Ihr alles stehen und liegen oder lest Ihr tapfer Euer momentanes Buch zu Ende – egal wie doof oder gut es ist?
Ich hatte mir ja wirklich vorgenommen zumindest den Marzi erstmal zu Ende zu lesen, weil der liest sich auch weg wie nix und ist zudem wirklich sehr sehr spannend. “Splitterherz” gefällt mir zwar auch sehr gut, aber momentan bin ich nicht in der richtigen Stimmung für das Buch und es ist außerdem so ein wahnsinniger Ziegelstein. Da ich momentan vor allen Dingen spät abends im Bett lese, ist mir der Bauklotz dafür einfach zu schwer.
Nun ja – der Safier ist wahrscheinlich morgen oder in Ermangelung von Zeit (Depeche Mode Konzert – JUCHHEE) am Sonntag bereits ausgelesen. Bisher haben zwar die ganz großen Brüller (okay…die Konsonantenschwäche bei einem von Rosas Grundschülern war schon sehr komisch) gefehlt, aber Rosa ist ja auch noch nicht in Shakespeare drin. Wenn Ihr versteht was ich meine!
Rosa erinnert mich in in ihrer Art ein bisschen an Marie aus “Jesus liebt mich”, meinem erklärten Lieblingsbuch von David Safier. Bei dem Buch habe ich mich wirklich weggeschmissen (“Mieses Karma” war auch nett, hatte aber für meine Begriffe ein total doofes Friede Freude Eierkuchen Ende – ich bin schon groß, ich brauch das nicht!). Von daher bin ich gespannt, ob Safier es schafft, mich erneut so zu überzeugen.
Stay tuned…

![411b5-VpuQL._SL160_[1]](http://steffis-buecherkiste.de/orchardhouse/wp-content/411b5-VpuQL._SL160_1.jpg)
