Ich lese gerade

Dark Canopy von Jennifer Benkau

45 von 524 Seiten (8.59%)

Ich lese gerade

Fremde Erde von Jhumpa Lahiri

60 von 304 Seiten (19.74%)

Meine Projekte
Steffis Bücherkiste


Bücher Challenges

Buecher-Challenges-Banner rund

Ein Gemeinschaftsprojekt mit der Buchcouch.

Die Musik macht den Roman

Ein paar weitere Hobbyautoren haben sich per Kommentarfunktion (und auch per Mail) bereits geoutet! ;-) Da würde mich doch glatt mal interessieren, was passiert, wenn ihr Musik hört und dabei schreibt.

Ich bin anscheinend unglaublich empfänglich für so was.  Heute hatte ich meine sehnsüchtig erwartete Live-CD vom Leipzig Konzert der momentanen Depeche Mode Tour im Briefkasten. Also CD in den PC, Lautstärke aufgedreht und tja… liegt natürlich auch am Konzerterlebnis, an das man sich ganz automatisch erinnert (und leise vor sich hin schmachtet ), aber ich könnte zu jedem Song glaube ich die passende Szene schreiben. Die Musik wird sozusagen als Untermalung missbraucht, wie bei einem Film. Bellt Dave Gahan “I Feel you” in die Leipziger Luft, könnte man sicherlich eine hübsch leidenschaftliche Sex-Szene schreiben und beim leisen Konzertende “Waiting for the night” die Heldin an einer schlimmen Krankheit sterben lassen, um den Leser in ein Tränenmeer zu stürzen. Und wenn vor dem inneren Auge, tausende Menschen ihre Hände zu “Never let me down again” wedeln, möchte man einfach etwas furchtbar unglaublich Gutes schreiben, was das Gefühl von Ehrfurcht wiedergibt.

Und damit wären wir wohl schon beim eigentlichen Thema. Musik transportiert Gefühle, wie es wohl kein anderes Medium kann und ich glaube, dass dies den Autor beim Schreiben durchaus beflügeln kann. Mir geht es jedenfalls so und auf Websites diverser Autoren habe ich auch schon von ihren eigenen Soundtracks gelesen, die sie beim Erfinden ihrer Geschichten gehört haben.

Wie gesagt, ich bin dafür irgendwie besonders empfänglich. Ich hab bei dramatischen und tränendrüsigen Filmszenen, die mich wirklich berühren, auch immer das drängende Gefühl jetzt sofort genauso etwas großartiges zu schreiben. Dummerweise gibts Taschentücher und nach den getrockneten Tränen ist das Vorhaben den großen Wurf zu schreiben, wieder verpufft.

Was bedeutet das nun alles ? Nun, man kann mich anscheinend bestens manipulieren. Jetzt müsste ich das nur noch in kreative Bahnen lenken. Nur noch …

1 Kommentar zu „Die Musik macht den Roman“

  • Corry:

    Eine gute Frage, und als großer Fan von instrumentalen Soundtracks leicht zu beantworten:
    Musik beeinflusst mich total! Schreiben, Atmosphäre, Stimmung … alles hängt damit zusammen. Ich denke, den meisten geht es genauso, und wer dies nicht nachvollziehen kann, muss sich nur einmal eine dramatische wortlose Filmszene ohne Ton ansehen, oder sollte Miles im Film “Liebe braucht keine Ferien” zuhören.
    Liebe Grüße,
    Corry

Kommentieren

Autorenblogs
Bücherblogs
Koch & Backblogs
Schreibblogs